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Wasserhygiene - Störlein - Störlein
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Wir sind zertifizierter Fachbetrieb für Trinkwasserhygiene VDI 6023 Kat A
Gefährdungsanalysen sowie Probenehmer gemäß Trinkwasserverordnung

Unsere Dienstleistungen im Bereich Wasserhygiene:

  • präventive Risikobewertung von Trinkwasseranlagen
    – Ortsbegehung und aufzeigen technischer Mängel
    .  mit Dokumentation und Sanierungsvorschlägen
  • Probenahme nach § 15 (4) TrinkwV 2001
    – umweltrelevante Wasserproben „Technische Wässer“
  • Gefährdungsanalyse nach § 16 (7) TrinkwV 2001
  • Gutachten bei Immobilienkauf oder Übernahme
  • Ermittlung von Temperaturprofilen nach DVGW W551
    visualisierte 24 Std Messprotokolle
  •  Erstellen von Probenahmepläne nach DIN EN ISO 19458:2006
  • Ausarbeiten von Sanierungsplänen nach TrinkwV 2001
  • Erstellen von Instandhaltungs- und Hygieneplänen nach VDI 6023
  • Untersuchung Kühltürme gemäß VDI 2047

 

Nachfolgend die wichtigsten Informationen zur Trinkwasserverordnung…

 

Grundlage der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) ist das Infektionsschutzgesetz (IfSG) 2001, mit Neufassung vom 28.11.2011, sowie Änderungen vom 5.12.20112.

§ 4 Allgemeine Anforderungen
Trinkwasser muss so beschaffen sein, dass durch seinen Genuss oder Gebrauch eine Schädigung der menschlichen Gesundheit insbesondere durch Krankheitserreger nicht zu besorgen ist. Es muss rein und genusstauglich sein. Diese Anforderung gilt als erfüllt, wenn bei der Wasseraufbereitung und der Wasserverteilung mindestens die allgemein anerkannten Regeln der Technik eingehalten werden und das Trinkwasser den Anforderungen der §§ 5-7 entspricht.

 

Als Kleinanlage gelten Ein- und Zweifamilienhäuser, unabhängig vom Inhalt des Trinkwassererwärmers ( TWE ) und dem Inhalt der Rohrleitungen.
Diese Anlagen sind nicht beprobepflichtig.

ACHTUNG

  • Die TrinkwV ist ein so genanntes Schutzgesetz im Sinne § 823 BGB (Schadensersatzpflicht), sodass insbesondere bei Vermietung von Wohnraum ein Ausschluss von Ein- und Zweifamilienhäuser gesetzlich nicht haltbar erscheint.

 

Seit Überarbeitung der TrinkwV im Dezember 2012 ist unter § 3 Begriffsbestimmungen die Definition “ Großanlage “ fest verankert.

Dies sind alle Anlagen mit:

  • zentraler Trinkwassererwärmung und Speicher >400 Liter
  • oder >3 Liter in mindestens einer Rohrleitung zwischen TWE und Entnahmestelle ohne Berücksichtigung des Zirkulationsleitung.

 

Technische Anforderungen an Großanlagen

  • DVGW W 551 (5.2): Am Warmwasseraustritt des zentralen TWE muss bei bestimmungsgemäßem Betrieb eine Temperatur von > 60°C eingehalten werden können.
  • DVGW W 551 (5.4.3): Zirkulationsleitungen und -pumpen sind so zu bemessen, dass im zirkulierenden Warmwassersystem die Temperatur um nicht mehr als 5°C ( > 55°C) unterschritten wird.
  • VDI/DVGW 6023 (4): Trinkwasser (kalt) darf sich nicht auf über 25°C erwärmen. Empfehlung liegt bei nicht über 20°C.

Gewerbliche Trinkwasser-Großanlagen müssen mindestens alle 3 Jahre auf Legionellen (spec.), öffentliche weiterhin jährlich untersucht werden.

 

Ausnahme für Großanlagen

  • DIN 1988-200 (9.7.2.4): Dezentrale Durchfluss-Trinkwassererwärmer können ohne weitere Anforderungen betrieben werden, wenn das nachgeschaltete Leitungsvolumen von 3 Liter im Fließweg nicht überschritten wird.

 

Grundsätzlich obliegt die Einhaltung der Trinkwasserverordnung den Betreibern oder Inhabern ein Trinkwasserinstallation!

Der Betreiber hat die Risiken, die aus dem Betrieb einer Trinkwasserinstallation resultieren, auszuschließen.

  • Organisationsverantwortung
  • Organisationshaftung
  • Verkehrssicherungspflicht

Sonstige Inhaber einer Trinkwasserinstallation ( z.B. Mieter oder Pächter ) sind zum bestimmungsgemäßen Betrieb verpflichtet. Hierzu ist insbesondere ein regelmäßiger Wasseraustausch erforderlich

Den Bestimmungsgemäßen Betrieb definiert:
Kompletter Wasseraustausch aller Leitungen spätestens nach 72 Stunden.

Eine Betriebsunterbrechung gilt ab:

  • Nichtnutzung > 72 Stunden ist zu vermeiden
  • Nichtnutzung bis 7 Tage, wenn das Gebäude keinen besonderen Anforderungen unterliegt und nachgewiesen werden kann, dass die Trinkwasserqualität erhalten bleibt.

 

Probenahmestellen

  • Warmwasserausgang TWE
  • Zirkulationseingang TWE
  • entfernteste Entnahmestelle am längsten Steigstrang

 

 

Bewertung der koloniebildenden Einheiten ( KBE ) nach DVGW 551

 

Werden die 100 KBE/100ml überschritten muss das Gesundheitsamt unverzüglich in Kenntnis gesetzt werden. Der resultierende Sanierungsaufwand ist speziell objektabhängig und vorher nicht kalkulierbar.

Fazit…
Besser Vorsorge als Nachsorge!